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Babe Ruth Turnier in Breda 2026: Ein unvergessliches Abenteuer

Am 3. April 2026 begann für uns ein aufregendes Abenteuer:

Wir reisten mit einer lebhaften Gruppe von 14 Kindern, 2 engagierten Trainern und einem Betreuer nach Alphen, zur vielversprechenden Glamping de Bosweide-Anlage. Die Vorfreude war greifbar, als wir unsere Unterkunft bezogen – die Kinder schliefen in zwei gemütlichen Hütten mit je sieben Schlafplätzen, während wir Trainer und der Betreuer uns in einer eigenen Hütte einrichteten.

Unser erstes gemeinsames Training fand am 3. April auf dem wunderschönen Baseballfeld in Breda statt. Aufregung lag in der Luft, als wir Positionen ausprobierten, das Spielfeld inspizierten und schließlich ein packendes Spiel gegeneinander austrugen. Als wir danach in die Unterkunft zurückkehrten, wartete ein kulinarisches Highlight auf uns: Fabian Kusch, unser talentierter Koch, hatte köstliche Nudel Bolognese zubereitet. Diese Stärkung war perfekt, um uns auf das bevorstehende Turnier einzustimmen. Bei leckerem Essen diskutierten wir unser Mindset: „Wer ist der Boss? Ich! Und wer sind wir? Die Westfalenbande!“ Mit geballter Motivation zogen sich die Kinder um 21:00 Uhr zurück in ihre Hütten, denn der nächste Tag versprach Spannung und Herausforderungen.

Der 4. April 2026 – der große Tag! Unser erster Gegner waren die Jeka aus Breda. Mit voller Konzentration und Entschlossenheit gingen wir auf das Feld und zeigten schnell, wozu wir fähig sind. In nur 1:30 Minuten beschlossen wir das erste Spiel mit einem beeindruckenden 11:1-Sieg in unserer Tasche!Nach einer kurzen Pause, in der die Kinder ihr Mittagessen genossen, war es Zeit für das zweite Spiel des Tages gegen das Travelteam, die London Monarchs. Hier boten wir erneut eine faszinierende Vorstellung. „Wir geben niemals auf, denn wer sind wir? Der Boss!“ – diese Worte motivierten uns, auch nach einem 0:2-Rückstand zurückzukommen. Mit einem 8:2-Sieg belohnten wir uns für unsere Hartnäckigkeit und starteten so großartig in das Turnier. Der krönende Abschluss des Tages war ein Lagerfeuer mit Chili con Carne, Popcorn und Marshmallows – ein perfekter Ausklang für einen aufregenden Tag.

Am zweiten Turniertag standen wir gegen die Braschaatt Braves aus Belgien auf dem Platz, die im letzten Jahr im Finale waren. Dieses Spiel wurde zu einem Baseballkrimi: Auf beiden Seiten beeindruckte uns starkes Pitching und eine solide Defense. Im letzten Inning lagen wir 0:3 zurück, aber unser Kampfgeist war ungebrochen. Mit dem entschlossenen Motto „Wer ist der Boss? Ich!“ kämpften wir uns zurück und erreichten ein 3:3, als die Zeit abgelaufen war – ein spannendes und unerwartetes Ergebnis!Nach einer längeren Mittagspause wartete unser letzter Gegner des Tages, die Prag Eagles aus Tschechien. Es war ein spannungsgeladenes Duell bis zur letzten Minute, doch dieses Mal hatten wir das Nachsehen und verloren 9:11. Abends stärkten wir uns mit köstlichen Chicken Wraps und besprachen das bevorstehende Spiel, die Motivation war ungebrochen: Am nächsten Tag mussten wir alles geben, um ins Halbfinale zu gelangen.

Der dritte und letzte Turniertag hatte es wirklich in sich! Unser erstes Spiel führte uns gegen die Westerners Titans aus Frankreich, den Ersten der Gruppe. Aber wir waren bereit und gaben unser Bestes. Der Kampfgeist der Westfalenbande war unübersehbar, und so gewannen wir das Spiel mit 8:0, was uns den Einzug ins Halbfinale sicherte!Im Halbfinale trafen wir auf die Mentals, ein anderes deutsches Auswahlteam. Erschöpfung war uns anzumerken, die Kinder hatten hart gekämpft und steckten in einem langen Turnier. Trotz unseres kämpferischen Einsatzes hatten wir Schwierigkeiten gegen die offensive Power der Mentals und verloren 2:18. Doch wir können stolz auf unseren vierten Platz von zwölf Teams sein. Ich bin unfassbar stolz auf die Kinder, die nie aufgegeben haben und stets gekämpft haben. Auch Verlieren gehört zum Sport, aber die Westfalenbande hat gezeigt, was sie kann – und wir stehen für großartigen Baseball!

Ein riesiges Dankeschön an Jerome, Fabian, Mark und alle Eltern, die uns vor Ort so grandios unterstützt haben. Das nächste Turnier wartet schon auf uns, und eins ist klar: Wer ist der Boss? Ich!

Dominik Dunford
Trainer der Westfalenbande